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NRW-Stiftung fördert Bau einer Wasserkreislaufanlage für die Lachszucht

Ennepetal. Eine dauerhafte und ausreichende Wasserversorgung des Lachszentrums in Ennepetal ist gefährdet. Deshalb möchte der Verein „Lachszentrum Hasper Talsperre“ jetzt die Becken zusätzlich mit einer Kreislaufanlage zur Wasseraufbereitung nachrüsten. Finanzielle Hilfe für diese Vorhaben gibt es dafür aus Düsseldorf: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird den Verein mit 50.000 Euro beim Bau der geplanten Anlage unterstützen. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz des früheren NRW-Umweltministers und Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg. Bei einem Besuch in Ennepetal wird Uhlenberg die schriftliche Zusage in Kürze persönlich überreichen.

Dass der schon vom Aussterben bedrohte Atlantische Lachs heute wieder zum Laichen nordrhein-westfälische Flüsse hinaufwandert, ist auch dem Engagement ehrenamtlicher Initiativen wie dem Hasper Lachszentrum zu verdanken. Um Lachseier auszubrüten und Junglachse in geeigneten Gewässern auszuwildern, sind die Naturschützer aber auf ausreichend Frischwasser angewiesen. Der Wasserversorger will jedoch den Zufluss aus der Hasper Talsperre zum Lachszentrum begrenzen, um Wasserengpässe in niederschlagsarmen Zeiten zu vermeiden. Mit dem geplanten Bau der Kreislaufanlage zur Wasseraufbereitung ist die Versorgung des Lachszentrums dauerhaft gesichert. Um das Vorhaben komplett realisieren zu könne, sind weitere maßgebliche Förderbeträge bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt beantragt.