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Erster Lachs-Smoltbesatz für den Saynbach, März 2002

In den letzten beiden Jahren wurde am Saynbach und dessen Zufluss, dem Brexbach, natürliche Reproduktion in umfangreichem Ausmaß belegt.

6 500 markierte Lachs-Smolts wurden am 02.03.2002 von Herrn Firzlaff, Inhaber der Firma "aquaFUTURE e.K.“ an den Saynbach geliefert und in die Freiheit entlassen. Die Fische stammen von Elterntieren ab, die im November 2000 im Saynbach gefangen wurden. Weitere 1 500 markierte Smolts wurden zurückgehalten und sollen in der Fischzucht Friedrichsdorf sowie im Lachszentrum Hasper Talsperre zu Elternfischen heranwachsen.

Für die dann anstehende Vermehrung wird für die Befruchtung der Eier möglichst ausschließlich wieder Sperma von frisch gefangenen Rückkehrern verwendet. Ziel ist es, eine möglichst große genetische Variabilität zu erhalten.

Das Projekt "Saynbach“ verläuft nicht zuletzt durch das große Engagement der ARGE Saynbach sehr erfolgreich. Dr. Jörg Schneider vom Büro für fischökologische Studien, der für die wissenschaftliche Betreuung des Projektes verantwortlich ist, hat bei der Stammauswahl auf Herkünfte westschwedischer Zuflüsse sowie auf den legendären Skjern-Lachs gesetzt.

In den letzten beiden Jahren wurde am Saynbach und dessen Zufluss, dem Brexbach, natürliche Reproduktion in umfangreichem Ausmaß belegt. Auch die Überlebensraten der Nachkommen sind hervorragend. Eine Eignung der bisher verwendeten Herkünfte liegt daher sehr nahe.

Die am Saynbach erfolgreich praktizierte Strategie könnte für viele Wiedereinbürgerungsprojekte wegweisend sein. Dies bestätigt auch Lothar Jörgensen von der SGD Nord mit Sitz in Koblenz. Als staatlicher Koordinator für die Lachsprojekte in Rheinland-Pfalz hat er durch seine Fachkompetenz und durch seine praxisorientierte Arbeitsweise ebenfalls einen erheblichen Anteil an den nachweisbaren Erfolgen.



Grafik - Besatz Saynbach

Grafik - Besatz Saynbach

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