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Tausende Kilometer haben sie auf ihrem schuppigen Buckel. Erst durch Flüsse, dann durchquerten die Wanderfische den Atlantik. Bis Grönland - hin und zurück in heimisches Süßgewässer. Genauer: zur Hasper Lachsstation. Hier nämlich drehten die Lachse ihre ersten Runden durchs Becken, wurden markiert und in der Sieg ausgesetzt. Dann lösten sie ihre Schwimmkarte gen Norden. Zum Laichen aber kehren sie zurück zur Geburtsstätte.
Gestern wurden sie erwartet. Nur das letzte Stück, von der Sieg zur Station an der Talsperre, sollten die Fische mit dem Lkw zurücklegen. Ankunft 14.00 Uhr, freute sich Dr. Rainer Hagemeyer, der Initiator der Station. Korrektur: 15.30 Uhr. Pustekuchen! Der Lkw stand im Stau. Zusammen mit all denen, die sonst Zug fahren. Und die Fische? Da schwimmt man nun tausende Kilometer, um kurz vorm Ziel ausgebremst zu werden. Und von wem? Von der Mehdorntruppe.
13.10.2007 Von Martin Schirmer
Westfälische Rundschau, 13. Oktober 2007
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Der Atlantische Lachs e.V. Stauseebogen 23 45259 Essen Tel. 07 00 / 33 75 22 47