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„Maat bezoek zalmproject“, kurzer Bericht zum Besuch auf www.ajmaat.nl

Bilder vom 27. April


von links nach rechts: Herr Neiss (NRW), W. Schuth (EU Parlament), A. J. Maat (EU Parlament). Bild: F. Moquette


A.J.Maat gibt RTL ein Interview. Bild: F. Moquette


Besichtigung der Fischzuchtanlage Hasper Talsperre. Bild: F. Moquette


von links nach rechts: A. J. Maat, J. Terlouw, W. Schuth. Bild: F. Moquette


Lachsbesatz. A. J. Maat und W. Schuth
Bild: F. Moquette


Lachsbesatz. Bild: F. Moquette

Weitere Infos zum Thema:
E-Mail Kampagne gegen die Netzfischerei
Lesen

„Die Verzögerte Rückkehr des Lachses“ (De trage terugkeer van de zalm); Lesen

Broschüre „Das große Lachssterben...“(pdf)  Lesen

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Fischfreunde sehen sich um den Erfolg ihrer Arbeit gebracht

Regierungsexperten aus Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland im Lachszentrum an der Hasper Talsperre

Hagen. (BR) Um den Erfolg ihrer jahrzehntelangen engagierten Arbeit gebracht fühlen sich die Fischfreunde, die den Lachs wieder zurück in die Gewässer Westeuropas bringen wollen.

Ihre Gegner sind diesmal nicht Industrie und andere Wasserverschmutzer, sondern die Fischer, die vor allem im Mündungsdelta des Rheins die rückkehrenden Fische und sogar die ins Meer strebenden Jungfische abfangen. „Das war eine der wichtigsten Sitzungen, die hier bisher stattgefunden haben“, zog Dr. Rainer Hagemeyer, Vorsitzender des Vereins „Der Atlantische Lachs e.V.“ das Fazit, nachdem Regierungsexperten aus Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland im Lachszentrum an der Hasper Talsperre das Problem diskutiert hatten.
Denn zwei Abgeordnete des Europa-Parlaments aus den Niederlanden und Deutschland, die unter den eingeladenen Gästen waren, wollen die Sache zu ihrer und damit zu einem aktuellen Thema der europäischen Politik machen.

Über eine Million junger Lachse werden jährlich von den Anliegern des Rheins und seiner Nebenflüsse von der Schweiz über Frankreich bis Deutschland in den Gewässern ausgesetzt. Obwohl sich die Zahl in den letzten Jahren ständig erhöht hat, sinkt die Anzahl der rückkehrenden Fische.

In der Sitzung am Mittwoch an der Hasper Talsperre übten zwei niederländische Vertreter des Sportfischereiverbandes und Herr Neiss vom MUNLV-NRW massive Kritik am Verhalten zahlreicher Fischer: Im Rhein-Delta existiere ein zunehmendes Problem durch die Berufs- und Nebenerwerbsfischerei, viele Lachse verschwinden in den Netzen und Reusen und werden illegal verkauft.

Ihre deutliche Schilderung der Situation überzeugte die EU-Parlamentarier. Die Politiker sagten zu, in Brüssel mit einer Initiative im Sinne der Lachsfreunde tätig zu werden und im Parlament eine Diskussion zu beginnen.

Durch verstärkten Druck soll die niederländische Regierung dazu gebracht werden, eine Untersuchung durchzuführen über die Netzfischerei im Rhein-Delta und an der Küste.

Dr. Rainer Hagemeyer: „Niemand weiß, wer dort überhaupt fischen darf und eine Kontrolle gibt es nicht!“ Erfreut war der Hasper nicht nur über die internationale Resonanz zu seiner Einladung: „Die Experten waren überrascht und beeindruckt über die Einrichtungen, die wir an der Mauer der Hasper Talsperre geschaffen haben.“

Westfälische Rundschau, 04. Mai 2006

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