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Olpe(MarS) Um das Thema Gewässer und Fische drehte sich alles am Samstag in der Olper Stadthalle. Zum 2. nordrhein-westfälischen Landesfischereitag hatten sich Vertreter aus Fachkreisen und Politik zusammengefunden, um die aktuelle Lage der heimischen Gewässer zu erörtern. Theo Kruse MdL (CDU) forderte in seiner Begrüßungsrede Nachhaltigkeit, die für alle in Angriff genommenen Programme gelten müsse und betonte: Der Schutz unserer Gewässer ist wichtig, doch zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen muss ein Ausgleich stattfinden. Das zentrale Thema war das seit vier Jahren laufende Wanderfischprogramm NRW.
Ziel dieser Aktion ist es, den Lachs in heimischen Gewässern wieder einzubürgern. Dr. Frank Molls, Geschäftsführer des Programms, konnte stolz von über 120 Lachsen berichten, die bereits Rhein, Sieg und weitere heimische Flüsse wieder bevölkern. Über den Grund, für das Projekt ausgerechnet den Lachs auszuwählen, wusste der Biologe ausführlich zu berichten: Der Lachs gehört zu den zwischen Süß- und Meerwasser wechselnden Wanderfischen und ist damit Indikator für hohe Wasserqualität, eine gesunde Gewässerstruktur und gute Durchwanderbarkeit der Flüsse.
Das sind drei Punkte, die im allgemeinen Interesse liegen. Zur Förderung dieses Wanderfischprogramms sollte auf dem diesjährigen Fischereitag ein wichtiges Zeichen gesetzt werden.
Lokalausgabe Olpe
26. Nov. 2002
Der Atlantische Lachs e.V. Stauseebogen 23 45259 Essen Tel. 07 00 / 33 75 22 47